Männer, die nackt schlafen, bringen damit ihre Spermien auf Trab. Die Anzahl der bewegungs- fähigen Spermien bei Männern, die in engen Unterhosen oder mit einer Heizdecke schlafen, sei im Vergleich zu Nacktschläfern deutlich geringer, berichtet die Fachzeitung «Ärztliche Praxis» am Montag. Generell nehme die männliche Zeugungsfähigkeit seit Jahren ab. Neben dem Einfluss der Hodentemperatur auf die Fruchtbarkeit seien dafür vor allem schädliche Umweltfaktoren verantwortlich. Alkohol und Tabakkonsum beeinträchtigten ebenfalls Konzentration, Bewegungsfähigkeit und Funktion der Spermien, berichtet das Fachblatt.
Es werde zudem vermutet, dass die Zeugungsfähigkeit durch den Einfluss von Produkten der chemischen Industrie und von Schwermetallen, besonders von Blei und Quecksilber, gestört werde. Bei einer Vermeidung der schädlichen Faktoren könne sich die Qualität des Spermas aber wieder erholen. Das Alter spiele bei der Zeugungskraft des Mannes ebenfalls eine Rolle. Nach Angaben der Zeitschrift haben englische Wissenschaftler der Universität Bristol in einer Studie nachgewiesen, dass die Fruchtbarkeit mit Anfang 30 nachlasse. Bereits 23 Prozent der 35- jährigen hätten demnach Schwierigkeiten mit ihrer Zeugungsfähigkeit